Landratswahl am 28. Januar 2018

Im Januar stehen Landratswahlen an. Wir haben die drei Kandidaten mal zu bestimmten Themen befragt. Hier ihre Antworten - Aufstellung in alphabetischer Reihenfolge:

Antworten von Ellen Enslin, Landratskandidatin Bündnis 90/DIE GRÜNEN

Wachstum:
Wie sehen Sie den Flächenverbrauch im Ballungsraum nicht nur im Hinblick auf Flächenversiegelung, sondern auch im Hinblick auf höheren Verbrauch von Grundwasser, das Ansteigen von Verkehrsaufkommen und den Wegfall von Frischluftschneisen?

Mit dem Flächenverbrauch wird Boden verdichtet, versiegelt und umgelagert.
Neben dem unmittelbaren Verlust an fruchtbarem Boden zieht der Flächenverbrauch eine Reihe von Folgewirkungen nach sich: Zersiedelung, Verlust von Lebensräumen für Flora, Fauna und Erholung, Zerschneidung und Barrieren in der Landschaft, Reduktion der Wasserversickerung, Verschärfung von Hochwasser und ein verändertes Kleinklima. Durch die Ausweisung neuer Wohn- und Gewerbegebiete wird auch mehr Trinkwasser gefördert werden müssen. Je nachdem wie dies geschieht, hat dies natürlich Auswirkung auf den Grundwasserspiegel und die Trinkwasserneubildung sowie die Vegetation und die Landschaft in den wasserfördernden Regionen. Daneben wird die zusätzliche Ansiedlung der Menschen auch ein steigendes Verkehrsaufkommen nach sich ziehen, deshalb muss die umweltfreundliche Mobilität gestärkt werden.
Wichtig sind auch die Förderung von flächensparenden Baumethoden und die optimale Nutzung der urbanen Dichte. Dies kann erreicht werden, durch Erweiterung der vorhandenen Nutzungspotenziale ohne zusätzliche Inanspruchnahme von Bodenflächen; den Ausbau von Dachgeschossen, die Aufstockung von Gebäuden sowie durch Nachverdichtung. Dies liegt aber in der Kompetenz der Kommunen.
Von Bedeutung ist das Betreiben einer aktiven Bodenpolitik unter Einschluss innovativer rechtlicher und ökonomischer Instrumente zur Sicherung einer nachhaltigen Bodennutzung mit verstärkter Kooperation von Städten und ihren Randgebieten.

Werden Sie sich aufgrund der Problematik für eine Reduzierung des Flächenverbrauchs einsetzen?

Bis zum Jahr 2030 will die Bundesregierung den Flächenverbrauch auf unter 30 Hektar pro Tag verringern. Dies wurde vom Bundeskabinett im Januar 2017 in der „Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie“. Im Klimaschutzplan vom November 2016, der die Leitplanken für ein grundsätzliches Umsteuern in Wirtschaft und Gesellschaft auf dem Weg zu einem treibhausgasneutralen Deutschland beschreibt, strebt die Bundesregierung bis 2050 sogar den Flächenverbrauch netto-null (Flächenkreislaufwirtschaft) an.
Für die Bauleitplanung sind die Kommunen zuständig. Für die Nutzung der Flächen ist der Regionalverband Frankfurt zuständig. Als Landrätin will ich meine Position nutzen, gemeinsam mit den Kommunen flächensparende Alternativen aufzuzeigen.

VerkehrWie sehen Sie die Zukunft des ÖPNV im Hinblick auf Streckenausbau und die Verbilligung der Fahrpreise?

Damit der Umstieg vom Auto auf Bahn und Bus leichter gelingt, braucht es einen attraktiven ÖPNV. Besonders Kinder, Jugendliche und viele ältere Menschen sind darauf angewiesen und für ländliche Gebiete ist ein attraktiver ÖPNV unerlässlich. Dazu gehört, dass der ÖPNV bezahlbar ist, damit viele Pendlerinnen und Pendler umsteigen.
Der Ausbau der S5 nach Usingen und weiter nach Grävenwiesbach muss vorangebracht werden. Auch den Ausbau der Regionaltangente West und die Verlängerungen der U2 und U6 werde ich mit Nachdruck begleiten.
Es ist bedauerlich, dass im Rhein-Main-Verkehrsverbundes (RMV) für Frankfurt, Wiesbaden und Mainz die Fahrpreise gesenkt werden konnten, aber für das Usinger Land die Fahrkarten teurer werden.

Energie:
Welche Vorhaben wollen Sie für die Energieversorgung und -effizienz von öffentlichen Gebäuden anstoßen und umsetzen?

Schon 2013 wurde auf Initiative der Grünen beschlossen, energiepolitische Leitlinien für den Hochtaunuskreis zu erarbeiten. Es gibt keinen Überblick über Klimaschutzaktivitäten, es gibt kein Klimaschutzkonzept im Kreis. Der Hochtaunuskreis benötigt endlich ein abgestimmtes Klimaschutzkonzept mit konkreten Zielen und Maßnahmen zu mehr Energieeffizienz, Energieeinsparung und dem Einsatz von erneuerbaren Energien für eine erfolgreiche CO2-Reduktion.

Bis heute hat der Hochtaunuskreis keinen qualifizierten Klimaschutzmanager, der die wichtigen Bereiche Energieeffizienz und Einsparung in der Verwaltung bearbeitet und sämtliche Klimaschutzaktivitäten aktiv begleitet und koordiniert, obwohl dies gefördert wird.
Mit dem Solarkataster der Hessischen Landesregierung kann die Installation weiterer PV-Anlagen auf geeigneten Dächern der kreiseigenen Liegenschaften geprüft werden. Außerdem kann durch Eigenstrommodelle günstiger Ökostrom zur Verfügung gestellt werden. Mittlerweile sind die Preise für Ökostrom gesunken, deshalb muss bei der nächsten Stromausschreibung auf 100 % Ökostrom umgestiegen werden!

Werden Sie den Fuhrpark des Hochtaunuskreises auf E-Mobilität umstellen?

Die Umstellung auf einen umweltfreundlichen Fuhrpark will ich voranbringen. Dazu gehört die Prüfung von Elektroautos im kreiseigenen Fuhrpark sowie den Ausstoß schädlicher CO2-Emissionen im Flottenverbrauch zu reduzieren.


Natur und Umwelt: Wie sehen Sie die Belange des Natur- und Umweltschutzes im Hochtaunuskreis?

Eine wesentliche Aufgabe für die Zukunft ist der Schutz der natürlichen Ressourcen.
Mehr und mehr fallen naturnahe Flächen Bau- und Gewerbegebieten oder Straßenbau zum Opfer. Umso wichtiger ist es, dass der Hochtaunuskreis die Umsetzung der Ausgleichsmaßnahmen besonders im Auge hat. So können in der ausgeräumten Landschaft wertvolle Auenlandschaften oder Inselgehölze mit einheimischen Pflanzen angelegt werden.
Das schützt und fördert die Biodiversität und erhält unseren Kreis attraktiv.
Dafür muss der Hochtaunuskreis aber auch seinen Verpflichtungen stärker als bisher nachkommen und die Umsetzung der Ausgleichsmaßnahmen überwachen.

Werden Sie sich für eine Personalaufstockung in der Unteren Naturschutzbehörde einsetzen, um die Aufgabenerfüllung zu gewährleisten.

Um die oben genannten Aufgaben zu erfüllen, werde ich mich dafür einsetzen, dass eine entsprechende Personalausstattung dies auch gewährleistet.

Tourismus: Wie sehen Sie die Entwicklung des Tourismus unter Berücksichtigung von Umweltbelangen?

Ich werde mich dafür einsetzen, dass der Taunus vor allem als Kultur- und Naturerlebnisstätte beworben wird und eine umweltfreundliche Anfahrt (ÖPNV, Fahrrad oder Elektromobilität) in die Taunusregion den sanften Tourismus stärkt. Dazu gehört es auch, Angebote für „Grüne Hotels“ auszubauen.

Sonstiges:
Was wollen Sie in einer möglichen Amtszeit als Landrat/rätin erreichen?

Den Einstieg in eine echte Verkehrswende erreichen, damit saubere, bezahlbare und bequeme Mobilitätsalternativen angeboten werden. Deshalb will ich, dass die Menschen im Hochtaunuskreis so einfach wie möglich an ihr Ziel kommen: Schnell, zuverlässig und bequem, klima- und umweltfreundlich. Die Themen Carsharing, Radverkehr, Elektromobilität und öffentlicher Nahverkehr sind im Aufwind. Es geht um neue Kombinationen aus Auto, Fahrrad, Bus und Bahn. Hier müssen Möglichkeiten geschaffen werden, damit viele Pendlerinnen und Pendler auf umweltfreundliche Alternativen umsteigen können. Die Rhein-Main-Region ist Modellregion Elektromobilität. Der Hochtaunuskreis muss diese Chance nutzen, um sich besser zu vernetzen und ein integriertes elektromobiles Angebot zu schaffen.

Den Hochtaunuskreis zu einer 100 % Erneuerbare-Energie-Region entwickeln und ein Energiekompetenzzentrum als Anlaufstelle für Wirtschaft und Bürgerinnen und Bürger im Kreis anbieten. 
Den Ökolandbau stärken und eine nachhaltige Entwicklung für den Hochtaunuskreis und eine intakte Natur fördern.

Welche Ziele haben Sie sich gesetzt?

Der Hochtaunuskreis muss endlich eine aktive Klimaschutzpolitik verfolgen. Dafür werde ich als Landrätin sorgen. Nachbarkreise sind schon viel weiter bei der Umsetzung ihrer Klimaschutzkonzepte.

 

Bezahlbare Wohnungen schaffen, eine gute Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum und die Kindernotfallsprechstunde sichern.
Die Bürgerbeteiligung stärken und den Hochtaunuskreis zum serviceorientierten und transparenten Dienstleister entwickeln.
Die soziale Teilhabe für alle Menschen im Hochtaunuskreis ermöglichen.

--------------------------------------------------------------------------------------------------

Antworten von Holger Grupe, Landratskandidat FDP

Wachstum:
Wie sehen Sie den Flächenverbrauch im Ballungsraum nicht nur im Hinblick auf Flächenversiegelung, sondern auch im Hinblick auf höheren Verbrauch von Grundwasser, das Ansteigen von Verkehrsaufkommen und den Wegfall von Frischluftschneisen? Werden Sie sich aufgrund der Problematik für eine Reduzierung des Flächenverbrauchs einsetzen?

Wir haben uns dafür eingesetzt, dass kein neuer, riesiger Stadtteil vor den Toren der Taunuskommunen, Oberursel und Steinbach entsteht. Dafür werde ich mich weiter stark machen, auch weil wir u.a. die Frischluftschneisen benötigen.

Verkehr:
Wie sehen Sie die Zukunft des ÖPNV im Hinblick auf Streckenausbau und die Verbilligung der Fahrpreise?

Wir brauchen einen guten Mix der Verkehrsmittel. Neben RTW und der Elektrifizierung der Taunusbahn, wird durch e-bikes auch das Fahrrad immer attraktiver. Wir wollen pragmatische Lösungen für Ladestationen um die e-Mobilität zu fördern.

Energie:
Welche Vorhaben wollen Sie für die Energieversorgung und -effizienz von öffentlichen Gebäuden anstoßen und umsetzen? Werden Sie den Fuhrpark des Hochtaunuskreises auf E-Mobilität umstellen?

Wir wollen prüfen, wo es noch Flächen für Solaranlagen gibt und möchten auch öffentliche Gebäude mit kleinen Windkraftanlagen ausstatten. Das erfordert keine Rodungen oder neue Stromtrassen und trägt so zur Versorgung bei. Man sollte auch prüfen, wo es ggf. möglich ist, bei Neuanschaffung, auch bei den Betrieben des Hochtaunuskreises auf E-Mobilität/Hybrid umzusteigen.

Natur und Umwelt:
Wie sehen Sie die Belange des Natur- und Umweltschutzes im Hochtaunuskreis? Werden Sie sich für eine Personalaufstockung in der Unteren Naturschutzbehörde einsetzen, um die Aufgabenerfüllung zu gewährleisten.

Ich möchte unsere Natur, für Mensch und Tier erhalten. Wir sollten auch über vermeintliche Kleinigkeiten versuchen etwas zu bewirken, z.B. durch Wildblumen im Straßenbegleitgrün.

Tourismus:
Wie sehen Sie die Entwicklung des Tourismus unter Berücksichtigung von Umweltbelangen?

Der Taunus ist ein beliebtes Refugium für Erholungssuchende aus der ganzen Region. Das muss er auch bleiben, und Wanderern und Radfahrern die passende Wege bieten. Die zahlreichen Themen und Lehrpfade begrüße ich sehr.

Sonstiges:
Was wollen Sie in einer möglichen Amtszeit als Landrat/rätin erreichen? Welche Ziele haben Sie sich gesetzt?

Wir möchten die Schulen auf einem guten Niveau halten und Ihnen mehr Gestaltungsfreiheit geben. Zudem möchten wir schnelles Internet und Unternehmensgründungen im Kreis fördern. Denn wohnortnahes Arbeiten erleichtert die Vereinbarkeit von Familie und Beruf und schont die Umwelt.

 

-----------------------------------------------------------------------------------------------------

Antworten von Ulrich Krebs, Landratskandidat CDU und derzeitiger Amtsinhaber

Wachstum:
Wie sehen Sie den Flächenverbrauch im Ballungsraum nicht nur im Hinblick auf Flächenversiegelung, sondern auch im Hinblick auf höheren Verbrauch von Grundwasser, das Ansteigen von Verkehrsaufkommen und den Wegfall von Frischluftschneisen? Werden Sie sich aufgrund der Problematik für eine Reduzierung des Flächenverbrauchs einsetzen?

Wir dürfen die Region nicht zersiedeln, die klaren Grenzen zwischen den Kommunen müssen bestehen bleiben – und damit die Frischluftschneisen. Wir brauchen Wohnraum, aber wir müssen nachhaltig bauen, nicht auf Kosten von Natur und Landwirtschaft.

Verkehr:
Wie sehen Sie die Zukunft des ÖPNV im Hinblick auf Streckenausbau und die Verbilligung der Fahrpreise?

Ein attraktiver und bezahlbarer ÖPNV ist für die Entwicklung unserer Region von allergrößter Bedeutung. Er holt Verkehr von der Straße, schont das Klima und ermöglicht den Menschen, auch außerhalb der inneren Ballungsräume zu wohnen.

Energie:
Welche Vorhaben wollen Sie für die Energieversorgung und -effizienz von öffentlichen Gebäuden anstoßen und umsetzen? Werden Sie den Fuhrpark des Hochtaunuskreises auf E-Mobilität umstellen?

Bei allen Schulneubauten wollen wir eine bessere Energieeffizienz erreichen, als es die gültige EnEV verlangt. Wir sind dabei, unseren Fuhrpark in Teilen auf E-Autos umzurüsten, um Kurzfahrten abzudecken. Es gibt eine Stromtankstelle am Haus.

Natur und Umwelt:
Wie sehen Sie die Belange des Natur- und Umweltschutzes im Hochtaunuskreis? Werden Sie sich für eine Personalaufstockung in der Unteren Naturschutzbehörde einsetzen, um die Aufgabenerfüllung zu gewährleisten.

Natur- und Umweltschutz sind wichtig. Deshalb haben wir in jüngster Zeit in der Unteren Naturschutzbehörde zwei neue Stellen geschaffen und eine Biologin sowie eine Landschaftsarchitektin eingestellt. 

Tourismus:
Wie sehen Sie die Entwicklung des Tourismus unter Berücksichtigung von Umweltbelangen?

Der Taunus ist das Naherholungsgebiet des Rhein-Main-Gebiets. Wir müssen es noch stärker für den ÖPNV erschließen. Im Frühjahr haben wir deshalb einen Shuttle-Bus am Feldberg eingesetzt, um das Gebiet vom Verkehr zu entlasten.

Sonstiges:
Was wollen Sie in einer möglichen Amtszeit als Landrat/rätin erreichen? Welche Ziele haben Sie sich gesetzt?

 

Wir müssen den Kreis zukunftsfähig machen. In der Bildung, der Digitalisierung, der Gesundheitsversorgung, im Wohnbau, der Verkehrsinfrastruktur. Was wir jetzt tun, entscheidet, ob die Menschen hier in 30 Jahren gerne leben wollen. Das ist mein Ziel. 

 

 

Insektensterben im Taunus

Insekten sind für die Menschheit von existenzieller Bedeutung – doch es geht ihnen schlecht. Auch im Taunus hat sich die Zahl der vielen kleinen Nutztiere stark reduziert. Damit sich die Lage der Insekten bessert, sind Landwirte, Stadtplaner und Verbraucher gefordert. Aber auch im Vorgarten kann wertvolle Lebenshilfe geleistet werden. Lesen Sie den Bericht in der Frankfurter Neue Presse.

17.10.16 Bericht von der Pflege der Vogelschutzhecke in Oberursel

Hier findet sich ein kurzer Bericht mit Bildern von der Pflege der alten Vogelschutzhecke in Oberursel. Helfer sind bei diesen Arbeitseinsätzen herzlich willkommen!

2015 Dr.Lenz Erhebungen von 2007 Mit freundlicher Genehmigung

Heutige Pressemitteilung zur gravierenden Altlast in Oberursel  hier...

 

Zu den Originaldaten des neuen Gutachtens zu Oberursels Grundwasser-Kontamination geht es hier...

Tag der Nachhaltigkeit am 22. September

Der Tag stand unter dem Motto: Beobachten-Erleben-Schützen, Hessen aktiv für biologische Vielfalt. Landesweit folgten viele Menschen mit eigenen Aktionen dem Aufruf der Landesregierung zur Beteiligung am 4. Hessischen Tag der Nachhaltigkeit. In Friedrichsdorf sind wir dem Aufruf der Landesregierung gefolgt.

Biologische Vielfalt heißt auch Vielfalt an wild lebenden Pflanzen und Insekten. Viele Blütenpflanzen sind auf bestimmte Insekten angewiesen, die wiederum ganz bestimmte Pflanzen benötigen, um sich zu ernähren und fortzupflanzen. Die Landnutzung, die Zerstörung von natürlichen Lebensräumen und insbesondere der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln und insektenschädlichem Saatgut in der Landwirtschaft haben mittlerweile drastische Auswirkungen auf die Artenvielfalt.Der Mangel an blühenden Wiesen, der Rückgang der Schmetterlingspopulationen und das Sterben der Bienen sind unübersehbare Warnzeichen.

  • Um dies genauer zu erfassen haben wir zwei Aktionen durchgeführt 
  • eine Informationsveranstaltung mit einem Vortrag des Biologen Dr. Stefan Nawrath am Mittwoch den 21. September und -
  • eine Begehung der Flächen zwischen Friedrichsdorf/Schäferborn und der Autobahn am "Tag der Nachhaltigkeit", Donnerstag den 22. September.

 mehr...

DANKE DASS IHR DABEI WART!

Es war eine tolle Demo! Wir lassen nicht nach!

Erste Bilder aus Frankfurt gibt es hier

Eigene Bilder auch hier...

Kurzer Film hier...

 

Das war die Einladung:

Der BUND lädt gemeinsam mit einer Vielzahl an Organisationen zur Großdemonstration am 17. September um 12 Uhr Opernplatz Frankfurt am Main ein.

Machen Sie mit!

Hier gibt es die Infos!

20.7.2016 Bienen und Fledermäuse leiden unter Gift

Bienenfreundliche Kommune
Pestizide schädigen Fledermäuse

Der Bundesverband hat zwei Broschüren veröffentlicht, die wir gerne kostenlos zum download anbieten. Weiter hier...

11. April 2016 BUND startet Schwalbenschutz-Projekt im Hochtaunuskreis

Mehlschwalben und Mauersegler haben es heutzutage schwer, in versiegelten Landschaften geeignete Jagdreviere und Brutmöglichkeiten zu finden. Wir vom BUND möchten dies ändern! Machen Sie mit!

Nähere Informationen finden Sie hier...

5 Jahre Fukushima und 30 Jahre Tschernobyl

Vor 30 Jahren — am 26. April 1986 — zerstörten zwei Explosionen Dach und Kern von Reaktor im Atomkraftwerk Tschernobyl

Atommüll — Strahlendes Erbe: Beim Betrieb von Atomkraftwerken entsteht täglich hochgiftiger, radioaktiver Abfall der etwa eine Million Jahre sicher verwahrt werden muss. Tatsächlich ist noch kein einziges Gramm davon schadlos „entsorgt". 


Ca 30 Teilnehmer erliefen am 23 März 300 Euro zugunsten des Vereins Heim-statt Tschernobyl.  Nach dem Benefiz-Konzert mit dem Flötenensemble Syrinx aus Minsk am 4. April im evangelischen Gemeindehaus Neu-Anspach werden die gesammelten Spenden an Edeltraud Schill vom Verein Heim-statt Tschernobyl übergeben.

Anlässlich der Mahnwache 5 Jahre Fukushima am 11. März erklärten sich drei japanische Staatsbürger, die den Kongress "Auf der Straße und vor Gericht — Recht und Religion gegen atomare Risiken" in Schmitten Arnoldshain besucht hatten, spontan dazu bereit bei der Mahnwache in Bad Homburg ihre Erfahrungen zu schildern. In bewegenden Worten die simultan übersetzt wurden, schilderte einer der Hauptkläger gegen die Firma Tepco das ungeheuerliche Vorgehen der japanischen Regierung. Die Grenzwerte in der Region Fukushima werden mancherorts nach oben korrigiert so dass Familien mit Kindern gezwungen werden können, wieder in ihre Häuser zuruck zu kehren. Er bedankte sich bei den Deutschen für die große Solidarität, für den Atomausstieg und die Energiewende und meinte "Das ist wahre Demokratie".

BUND bringt Steinkauzröhren an.

Im Rahmen des Steinkauzprojektes im Hochtaunuskreis wurden am vergangenen Mitwoch, den 30.März von BUND-Aktiven Steinkauzröhren im Kirdorfer Feld angebracht. Es mußten dafür Bäume mit starken, möglichst waagerechten Ästen ausgewählt werden. Es wurden zwei passende Eichen und eine Süßkirsche gefunden.

Steinkäuze sind recht kleine Eulen, die gerne in offenen Kulturlandschaften vorkommen und natürlicherweise in Baumhöhlen nisten, wo sie zwei bis drei matt weiße Eier legen. Da Baumhöhlen recht selten geworden sind, sollen die Niströhren die Steinkauzpopulation fördern. Eigentlich müssten die kleinen Käuze, die sich im Wesentlichen von großen Insekten ernähren, in ganz Deutschland vorkommen. Sie befinden sich leider vielerorts auf dem Rückzug.

Der BUND Kreisverband Hochtaunus fördert im gesamten Kreisgebiet die Steinkäuze und ihre Habitate. Wer glaubt, dass er ein geeignetes Gelände hat und Steinkauzröhren anbringen möchte, kann sich gern melden. Wir stellen Röhren kostenlos zur Verfügung und beraten über die Anbringung.

Zeigen Sie Zähne gegen TTIP!‏

In Brüssel steht im Mai eine wichtige Entscheidung an, die uns alle unmittelbar betreffen könnte: Das Europäische Parlament stimmt über eine Resolution zum Freihandelsabkommen TTIP ab.

Es ist die erste Meinungsäußerung des Europa-Parlaments zu TTIP und eine wichtige Chance, die Verhandlungen der EU-Kommission mit den USA zu beeinflussen. Und genau das wollen wir machen - machen Sie mit!

Auf der Webseite ttipcheck.eu haben wir alle deutschen Abgeordneten und Ihre Haltung zu TTIP dargestellt. Abgeordnete, die noch nicht öffentlich Position bezogen haben, sind grau dargestellt. Schicken Sie ihnen eine Nachricht und fordern Sie sie auf, Zähne zu zeigen gegen TTIP! Wie stehen Ihre Abgeordneten im Europäischen Parlament zu TTIP? Finden Sie es hier heraus und machen Sie Druck auf die derzeit laufenden Verhandlungen!

Mehr zu TTIP

Handys. leere Toner-Kartuschen und Tinten-Patronen umweltgerecht entsorgen

Rund 70 Millionen Bundesbürger nutzen inzwischen Mobiltelefone, Tendenz weiter steigend. Die sich rasant entwickelnde Technik einerseits und Millionen Billiggeräte andererseits bewirken bei Handys die geringe Gebrauchsdauer von durchschnittlich unter einem Jahr.

Der Wunsch der Telefonkunden, stets auf dem neuesten High-Tech-Stand zu sein, lässt das Aufkommen an Elektronikschrott auch in diesem Bereich stetig anwachsen.

Alte Handys gehören aber nicht in den Hausmüll. Die Geräte bestehen aus einem hochgiftigen Cocktail aus Schwermetallen und Chemikalien. Bei der Verbrennung mit dem Hausmüll oder nach Ablagerung werden diese freigesetzt. Toxische Substanzen wie Quecksilber, Blei, Cadmium und Arsen gefährden dann Menschen und Umwelt.

Wohin mit den leeren Toner-Kartuschen oder Tinten-Patronen? Diese können teilweise wiederbefüllt  oder ebenfalls recycelt werden.

Wer ein altes Handy oder leere Toner-Kartuschen sowie Tinten-Patronen umweltgerecht entsorgen will, kann diese in der BUND Geschäftsstelle in der Bahnhofstraße 27 in Neu-Anspach abgeben.

 

 

„Die Wende - Energie in Bürgerhand!“

Die Energiewende kommt voran. Das ist das Verdienst von Millionen Bürgerinnen und Bürgern, die sich hierfür seit Jahrzehnten engagieren. Mehr als die Hälfte der Anlagen für die Stromerzeugung aus Erneuerbaren gehört ihnen! Bei der Bürger-Energiewende stehen die Menschen im Mittelpunkt, nicht die Profite der Großkonzerne. Die Politik der Bundesregierung (Stichwort „Strompreisbremse“ und „Reform“ des EEG) droht die Energiewende abzuwürgen.

"Energie in Bürgerhand!" ist deshalb die zentrale Forderung der Kampagne. Erheben Sie zusammen mit vielen anderen EnergiebürgernInnen Ihre Stimme: “Wir sind die Energiewende!” Mischen Sie sich in die Energiepolitik ein. Die Kampagne wird Ihre Stimme zur Bundestagswahl nach Berlin tragen.

Die Kampagne wird getragen vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e. V. (BUND), der GLS-Bank-Stiftung, dem Netzwerk Energiewende Jetzt, der Bürgerenergie Berlin eG i.G., der 100 prozent erneuerbar stiftung und der Haleakala-Stiftung. www.die-buergerenergiewende.de

Machen Sie mit!

1. Unterzeichnen und verbreiten Sie die Energiewende-Charta. Die Kampagne wird alle Unterschriften vor der Bundestagswahl an die SpitzenkandidatInnen der Parteien übergeben. Energiewende-Charta unterschreiben.

2. Zeigen Sie sich alsEnergiebürgerIn und beschreiben Sie, was Ihr Beitrag zur Energiewende ist – z.B. Ihr Ökostromvertrag, Ihre Initiative vor Ort oder auch eigene Aktionen. Die Kampagne macht die vielen EnergiebürgerInnen sichtbar und wird sie mit einer Abschlussaktion im Oktober der neuen Bundesregierung präsentieren. Aktion vor Ort organisieren.

3. Die Kampagne unterstützt Sie mit kostenlosen Aktionsmaterialien, Leitfäden und Vorlagen, Informations-) und Aktionsmaterial bestellen.

Stoppt Fracking in Hessen und anderswo!

Der hessische Landesverband des BUND startet eine Online-Kampagne gegen das „Erdgas-Fracking“ in Nordhessen und ruft Bürgerinnen und Bürger dazu auf, seinen Aufruf an die Politiker zu unterstützen, das Fracking in Hessen und anderswo zu stoppen.

Rudolf Schäfer, BUND-Vorstandssprecher: „Die Bürgerinnen und Bürger in Nordhessen lehnen das Fracking wegen der unkalkulierbaren Risiken für Menschen und Umwelt ab. Mit unserer online-Kampagne bieten wir betroffenen Anwohnern die Möglichkeit, ihren Protest kund zu tun.“

Unterzeichnen Sie unseren Aufruf an die Politiker in Hessen, das Fracking in Hessen und anderswo zu stoppen. Mehr...

Klinik Hohe Mark in Oberursel bekommt das BUND-Gütesiegel "Energiesparendes Krankenhaus"

Mit dem Gütesiegel Energiesparendes Krankenhaus, ein Projekt des BUND Berlin, werden bundesweit Krankenhäuser ausgezeichnet, die in großem Umfang Energie einsparen und ihren Kohlendioxidausstoß verringern. Das Gütesiegel geht an Krankenhäuser, die sich in besonderer Weise für Energieeffizienz und Klimaschutz im Hause engagieren und mindestens zwei von vier Kriterien erfüllen.

Die Klinik Hohe Mark ist das erste hessische Krankenhaus, das diese Auszeichnung bekommt.

Wildkatzenerlebnispfad am Winterstein

Im Hochtaunus gibt es einen spannenden Erlebnispfad rund um die Wildkatze und ihren Lebensraum Wald.

Wie echte Forscher die versteckten Tiere in den Baumkronen entdecken, leise wie eine Wildkatze über den Barfußpfad schleichen oder an der sprechenden Bushaltestelle dem wilden Gespräch zwischen Wildkatze, Baummarder und Co. lauschen – Es gibt viel zu erleben auf dem WILDKATZEN-Walderlebnis.

Der Erlebnispfad führt die Besucher auf sieben Kilometern durch den abwechslungsreichen Wald am Winterstein. An zehn Stationen tauchen sie ein in die Welt der heimlichen Waldbewohnerin. Dabei werden viele Fragen beantwortet: Ist die Wildkatze eine weggelaufene Hauskatze? In welchen Wäldern hier in Hessen geht sie auf Mäusejagd? Warum sind Straßen für die Wildkatze und andere Waldbewohner gefährlich und wie können grüne Korridore helfen?  mehr

Der Hochtaunus von Friedrichsdorf aus gesehen...


Leiterin: Claudia Berg

Bahnhofstraße 27
61267 Neu-Anspach

Dienstags     14 17 Uhr
Donnerstags 15 18 Uhr

Tel:  06081 98 57 800
Fax: 06081 98 57 801
E-Mail:
bund.hochtaunus@bund.net

Suche